Zahnhalsinlays

Die Entstehung von Zahnhalsdefekten hat unterschiedliche Ursachen. Ein wesentlicher Aspekt ist aus unserer Sicht, dass sich Zähne unter starker funktioneller Belastung verbiegen, was spannungsoptische Untersuchungen bestätigen. Gleichzeitig wird der Zahnschmelz zum Zahnhals dünner und ist amorph strukturiert, ist also nicht mehr gleichmäßig durchkristallinisiert. Unter der Biegebelastung frakturieren diese Schmelzanteile und gehen verloren. Dadurch liegt das empfindliche und weiche Zahndentin unterhalb des Zahnschmelzes frei. Es kommt zur Ausprägung von empfindlichen Zahnhälsen und keilförmigen Defekten oberhalb des Zahnfleischrands. Zahnhalsinlays können empfindliche Zahnhälse abdecken, einen Zahnhalsdefekt haltbar verschließen und dunkle Zahnhälse abdecken, ohne dass der Zahn überkront werden muss. Unsere Erfahrungen zeigen, dass das Fortschreiten von Zahnhalsdefekten, die oft nicht ganz korrekt als „Putzdefekte“ bezeichnet werden, und der damit einhergehende Zahnfleischverlust auf den sichtbaren Außenflächen der Zähne mit Zahnhalsinlays gestoppt werden können. Der Erhalt der sogenannten „attached gingiva“, also des befestigten Zahnfleischs, sorgt für das Anhaften des Zahnfleischs im Zahnhalsbereich und den Strukturerhalt des Knochens darunter. So wird die Entstehung von Knochen- und Zahnfleischrezessionen bzw. dort lokalisierten Zahnfleischtaschen ohne chirurgische Intervention verhindert.

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