Parodontal­behandlung Berlin

Die Parodoantal­behandlung in Berlin

Behandlungen von Zahnbetterkrankungen
Der Nutzen der Parodontal­behandlung liegt nicht nur im Erhalt der Zähne, sondern auch in der Förderung der Allgemein­gesundheit, z. B. der signifikanten Ver­ringerung des Herzinfarkt­­risikos, der Ver­ringerung von Schlaganfall­risiken oder sogar des Risikos von Frühgeburten.
Parodontalbehandlung Berlin
Die erfolgreiche Behandlung von Zahnbett­erkrankungen (Parodontitis, Parodontose) setzt voraus, dass die wesentlichen Parameter der Erkrankungsursache untersucht und konsequent behandelt werden. Für die professionelle Durchführung und Überwachung der Parodontal­behandlung sowie die rechtzeitige Intervention bei Rückfällen sorgen in unserer Praxis unsere darauf spezialisierten Dental­hygienikerinnen. Ziel ist der Erhalt und die Regeneration des zwischen Zahn und Knochen gelegenen Faserapparats (Desmodont). Geht dieser verloren, folgen Knochen, Zahnfleisch und letztlich die Zähne. Darum haben konservative und regenerative Behandlungs­methoden Vorrang bei der Parodontaltherapie. Es erwartet Sie folgendes Behandlungskonzept:
Diagnostik
Grundreinigung
Schonende Tiefenreinigung (Kürettage)
Überprüfung des Behandlungsergebnisses
Nachbehandlung weiterhin aktiver Zahnfleischtaschen mit Lasertechnologie
Chirurgische Parodontalbehandlung
TaschenRecall, d.h. regelmäßige posttherapeutische Reinigung der Zahnoberflächen

Was ist Parodontitis?

Parodontitis ist der zahn­medizinische Fachbegriff für den Verlust des Zahnhalte­apparats aufgrund von bakteriellen Entzündungen. Im klinischen Bild entsteht durch den Verlust des Knochens die Zahnfleisch­tasche, die vom Zahnfleischrand bis zum übrig gebliebenen Knochen reicht und zur Bestimmung des Schweregrads der Erkrankung vermessen wird. Von Zahnfleisch­taschen können Abszesse ausgehen, die fehlende Knochen­unterstützung kann (muss jedoch nicht!) das Zahnfleisch sichtbar zurückgehen lassen, Zähne werden locker und gehen verloren.

Unbehandelte parodontitische Zahnfleisch­taschen führen zu einer chronischen bakteriellen Belastungs­situation des Körpers mit inzwischen nachgewiesenen Aus­wirkungen auf die Gefäßstruktur.

Diagnose und Untersuchung: So wird Parodontitis objektiv bewertet

Eine objektive Diagnostik mithilfe der sog. Florida-Probe erlaubt das elektronische Vermessen von Zahnfleisch­taschen und weiteren wichtigen Parodontitis-­Merkmalen. Damit wird die Verankerung jedes Zahns im Knochen vollständig überprüft und die Entzündungs­parameter (Blutung beim Sondieren) werden registriert. Spätere Nach­untersuchungen erlauben damit die objektive Bewertung des Behandlungs­ergebnisses.

Auf dieser Grundlage kann entschieden werden, ob die Behandlung erfolgreich war, an einzelnen Stellen weitere Maßnahmen notwendig sind und eine gute Perspektive auf den Erhalt der Zähne besteht.

Therapieoptionen und Behandlungsmethoden: Von Antibiotika bis zur Chirurgie

Die Therapie: Konsequent, konzentriert, kompromisslos biologisch.
Eine erfolgreiche Behandlung der Parodontitis setzt auf das K.-o.-Prinzip. Sie findet in Abhängigkeit von den Untersuchungs­ergebnissen unter Abschirmung mit dem auf die individuellen Keime abgestimmten Antibiotikum statt. Zur Verkürzung der Antibiotika­einnahme bieten wir die Behandlung an zwei aufeinander­folgenden Tagen an. Gerne informieren wir Sie über das „Full mouth desinfection“-Konzept, bei dem Zahnfleisch­taschen gereinigt werden und gegen schädliche Bakterien gezielt vorgegangen wird.

Nach einem Zeitraum von mindestens zwei Monaten wird das Ergebnis der Behandlung überprüft und es werden die erforderlichen Schlüsse gezogen. Einzelne weiterhin aktiv entzündliche Taschen und die manuell kaum ordentlich zu reinigenden Oberflächen von Implantaten werden bei der Photo­dynamischen Chemo­therapie mit Laserlicht behandelt.

Spezielle Antiseptika werden in die Taschen eingeführt und mit feinen Lasersonden aktiviert. Mit diesem Verfahren werden auch besonders resistente anaerobe Keime erreicht, die sich anderen Therapien entziehen. Bei sehr tiefen Taschen (> 6 mm) ist eine chirurgische Intervention notwendig. Sie wird in Abhängigkeit von der Defekt­morphologie des Knochens mit Schmelz­matrixprotein allein oder zusätzlich mit Stützmaterialien (Knochenersatz, Kollagen) durchgeführt.

FAQs zu Parodontal­behandlung

Die Begriffe Parodontitis und Parodontose werden oft synonym verwendet, bedeuten medizinisch jedoch nicht dasselbe. Parodontitis bezeichnet eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats, die durch bakterielle Beläge ausgelöst wird und zum Knochenabbau führen kann. Parodontose war früher ein Begriff für den nicht-entzündlichen Rückgang des Zahnfleischs, wird heute aber kaum noch verwendet. Wenn Sie Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang oder lockere Zähne bemerken, sollten Sie sich auf Parodontitis untersuchen lassen.
Unsere moderne Parodontalbehandlung beginnt mit einer gründlichen Diagnostik, bei der die Tiefe der Zahnfleischtaschen und der Zustand des Zahnhalteapparats vermessen werden. Anschließend erfolgt die professionelle Reinigung der Zahnfleischtaschen und – je nach Befund – eine gezielte antibakterielle Therapie, z. B. mit Antibiotika oder Lasertherapie. Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen, Bakterien zu eliminieren und den Zahnhalteapparat zu stabilisieren. Die Behandlung ist individuell und hängt vom Schweregrad der Parodontitis ab.

Sie können gerne zur Aufkläreung ein persönliches Beratungsgespräch bei uns in der Praxis buchen.
Ja, in vielen Fällen kann Parodontitis erfolgreich ohne chirurgischen Eingriff behandelt werden. Durch die sogenannte nicht-chirurgische Parodontaltherapie – bestehend aus Tiefenreinigung, antibakteriellen Spülungen und ggf. Laserbehandlung – lassen sich Entzündungen oft effektiv eindämmen. Nur bei sehr tiefen Zahnfleischtaschen oder starkem Knochenabbau ist ein chirurgischer Eingriff nötig, um den Zahnhalteapparat wieder aufzubauen. Je früher eine Parodontalbehandlung beginnt, desto besser die Erfolgsaussichten.
Eine Laserbehandlung bei Parodontitis gilt als moderne und schonende Ergänzung zur klassischen Therapie. Der Laser wirkt antibakteriell und erreicht selbst schwer zugängliche, tiefe Zahnfleischtaschen. Besonders bei chronischer Parodontitis oder der Behandlung von Implantaten (Periimplantitis) kann die Photodynamische Therapie mit Laserlicht resistente Keime gezielt eliminieren. Sie ist schmerzarm, unterstützt die Heilung und reduziert die Notwendigkeit von Antibiotika oder chirurgischen Eingriffen.
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