Dr. Ulrich Mitzscherling
Dr. Robert Heym
Dr. Burghard Schräjahr
ZA Sebastian Krause

Teltower Damm 39
(S-Bahnhof Zehlendorf)
14167 Berlin

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Neue Zähne

Bei Zahnentfernungen, Zahnimplantationen und allen weiteren oralchirurgischen Eingriffen, verfügt die Praxis über ein mehr als 25-jähriges Knowhow erfahrener Fachzahnärzte für Oralchirurgie.

Wenn Zahnverluste unvermeidlich sind, gehen wir dabei sehr substanzschonend vor. Ziel ist es, mit verschiedenen Methoden, z.B. mit aus Eigenblut zentrifugierten Wachstumsfaktoren, Knochenersatzmaterial oder durch schonende Extraktionen mit Hilfe von Gummizügen, den Knochen zu erhalten.

Grundsätzlich gibt es folgende Therapievarianten nach Zahnverlust:

  • Ersatz des Zahnes durch künstliche Zahnwurzeln (Implantate)
  • Befestigen des Ersatzzahnes durch Beschleifen der Nachbarzähne (Brücke)
  • Ersatz des Zahnes durch herausnehmbaren Kunststoff-"platten" (Prothese) 
  • Belassen der Zahnlücke

Die Vor-und Nachteile der unterschiedlichen Optionen müssen im Einzelfall abgewogen werden. Grundsätzlich stellen jedoch Implantate die medizinisch hochwertigste Versorgungsform dar, da sie den Strukturerhalt der Nachbarzähne und des Knochens unterstützen. 

Der feine Unterschied

Vollkeramische Versorgungen der neuesten Generation werden von uns favorisiert. Metallfreie Restaurationen lösen heute in vielen Fällen Goldversorgungen ab. Vollkeramische Schalen (Veneers, Lumineers), Teilkronen oder Vollkronen werden bei uns grundsätzlich hochdicht und adhäsiv mit lichtleitenden Kompositezementen verklebt. Auch Seitenzähne können heute metallfrei mit natürlichem Aussehen stabil restauriert werden und stellen sogar bei Knirschern das Mittel der Wahl dar.

Auch bei Brückenversorgungen geht der Trend eindeutig von der klassischen keramisch verblendeten und mit Metallkern verstärkten Brücke zur vollkeramischen Rekonstruktion mit Zirkonoxid.

Zirkonoxidversorgungen werden am Computer konstruiert und am besten mit industriellen 5-Achs-Fräsmaschinen hergestellt.

Metallkeramisch verblendet Brücken haben einen stabilen Metallkern auf den Keramikmassen unter Vakuum aufgebrannt werden.

Foto aus dem Zahnlabor

Knochen - Basis für künstliche Zähne

Infolge von Parodontitis, Zahnverlusten oder in Zusammenhang mit Unfällen entstehen Knochendefizite. Insbesondere für die Versorgung mit Implantaten werden deshalb Knochenaufbauten notwendig. Für Knochenaufbauten wird entweder körpereigener Knochen aus Kieferabschnitten entnommen, in denen ein "Überschuss" besteht oder es werden bewährte Knochenersatzmaterialien verwendet. Im Entnahmegebiet findet eine weitgehende Regeneration des Knochens statt. Knochenersatzmaterialien sind in bestimmten Indikation überaus erfolgreich, jedoch nicht für alle Aufbauten geeignet.

Die häufigste und erfolgreichste Aufbaumethode erfolgt im Oberkieferseitenzahnbereich, der sogenannte „Sinuslift“, bei dem Knochenersatzmaterial als Leitschiene für das Einwachsen von körpereigenem Knochen unter die Kieferhöhlenschleimhaut gelegt wird. Dadurch können Implantate mit ausreichender Länge für die statisch adäquate Aufnahme von im Seitenzahnbereich besonders hohen Kaukräften inseriert werden.

Die Sinuslift-Operation führen wir seit 1995 routiniert und erfolgreich durch.

Je nach vorhandener Restknochenhöhe und Umfang des Eingriffs erfolgt die Operation unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose. Das gleichzeitige Einbringen von Implantaten hängt von der vorhandenen Restknochenhöhe und der dadurch möglichen primären Stabilisierung der Implantate ab.

Sowohl vor als auch nach dem Sinuslift empfehlen wir die Durchführung von 3D-Aufnahmen der Kieferhöhle. 

Die Aufnahme vor der Operation dient zur Abklärung der anatomischen Knochenstrukturen zur Platzierung des Aufbaumaterials (z.B. Zugang der Kieferhöhle zur Nasenhöhle, der nicht verlegt werden darf) und der Abklärung, ob der vorhandene Knochen für das gleichzeitige Einpflanzen primär stabiler Implantate ausreicht, um eine weitere Operation zu vermeiden. Die zweite Aufnahme ist indiziert, wenn bei der ersten Operation keine Implantate aufgrund zu geringen Restknochenangebotes gesetzt werden konnten und erst in der Folgeoperation die vorgesehenen Implantate inseriert werden. Mit Hilfe dieser Aufnahme werden die genaue Lage und Durchbauung des neuen Implantatlagers analysiert, um die Implantate korrekt zu platzieren. In Frankreich gilt das Unterlassen von 3D Aufnahmen vor Sinuslift als Kunstfehler.

 

Implantate - Erfahrung und Teamwork gratis

Aufgrund unserer über fünfundzwanzigjährigen Erfahrung mit der Insertion und Kronen- oder Brückenversorgung von Implantaten sind wir der Überzeugung, dass beide Schritte am besten in eine Hand bzw. ein vor Ort tätiges, abgestimmtes Team gehören, um die besten Erfolge zu erzielen.

Wir verwenden modernste digitale Röntgengeräte mit deren Hilfe strahlungsarm dreidimensionale Röntgenportraits erstellt und zur exakten Positionierung der Implantate analysiert werden. Individuelle Bohrschablonen basieren auf lasergefertigten Knochenmodellen. Risiken (Nervstrukturen, Hohlräume usw.) werden bereits in der Planungsphase erkannt und so dem Implantaterfolg der Weg geebnet.

Die gemeinsame Planung der richtigen Implantatposition durch Implantologe und Zahntechnikermeister ist wichtig für den späteren funktionellen und ästhetischen Erfolg der Behandlung.

Wir führen also mit dem Zahntechnikermeister bereits vor der Operation ein genaue Analyse und Planung durch, die die Implantatpositionen an den ästhetischen, hygienischen und prothetischen Bedürfnissen für die spätere Kronen- oder Brückenversorgung orientiert.

Das Einpflanzen der Implantate wird - in Abhängigkeit vom operativen Umfang und den Wünschen unserer Patienten - unter lokaler Betäubung, unter Lachgas, Sedierung oder Vollnarkose durchgeführt. Um die Beeinträchtigung durch Wundschmerzen an den beiden Tagen nach der Operation gering zu halten, erhalten Sie nach der Operation natürlich Schmerzmedikamente. Gutes Kühlen in den ersten 24-36 Stunden nach der Operation hilft bei der Vermeidung von Schwellungen - diese sind die Hauptursache für postoperative Schmerzen. 

Die provisorische Versorgung erfolgt sofort, also unmittelbar nach der Implantat-Operation.

In Abhängigkeit von Knochenqualität und Anzahl der inserierten Implantate wird die Einheilzeit festgelegt (in der Regel 4 Monate). Nach der Einheilung werden die Implantate freigelegt, abgeformt und die vom Zahntechniker hergestellten keramischen Kronen darauf zementiert oder verschraubt.

Das Lebensalter alleine führt nicht zu Einschränkungen bei der Einheilung von Implantaten - unsere älteste Implantatpatientin war zum Zeitpunkt der Implantation 82 Jahre, unser ältester Implantatpatient 92 Jahre alt. Beide freuen sich bereits einige Jahre über den guten Biss - ohne Prothese.

Implantate stellen die hochwertigste Form einer Versorgung nach Zahnverlust dar, da sie den Strukturerhalt der Nachbarzähne und des Knochens besser unterstützen, als andere Versorgungsformen.

Foto unser Labor Team

Präzision und funktionelle Ästhetik - aus dem Meisterlabor

Mit besonderem Stolz erfüllt uns die hohe Qualität unserer zahntechnischen Arbeiten. Die unmittelbare Nähe und Zusammenarbeit mit Zahntechnikermeister Nowak, Zahntechnikermeisterin Kollmann und einem Team aus hochqualifizierten Zahntechnikern im gleichen Haus ermöglicht individuelle, auf und mit jedem einzelnen Patienten abgestimmte Versorgungen.

Lippenbild, Zahnform, -farbe und -größe, Schmelztransparenz und andere individuelle Charakteristika werden vor Ort photo-optisch elektronisch gemessen  und nach Ihren individuellen Wünschen gestaltet - ggf. auch erneut nach Fertigstellung, damit Sie sich wohl fühlen können.

Auf den geschulten Blick der Chefkeramikerin oder der Meister kann erfahrungsgemäß nicht verzichtet werden.

Sämtliche Versorgungen werden bei uns mit Keramikmassen und ggf. Goldlegierungen höchster deutscher Qualität und darauf abgestimmten Geräten hergestellt.

Die Gestaltung der Kauflächen erfolgt nach biodynamischen Gesichtspunkten unter Verwendung von Kiefergelenks- und Kieferfunktionsvermessungen (berührungslos mit Hilfe von Ultraschall). Die Passung der Versorgungen wird bei uns grundsätzlich mit Hilfe von Mikroskopen auf Zweitmodellen überprüft - je genauer, desto länger ist die Haltbarkeit der Zahnrestauration.

Zementieren ist übrigens "out" - alle Versorgungen werden bei uns dentinadhäsiv verklebt, um eine optimale Dichtigkeit und Haltbarkeit der Restaurationen zu erzielen. 

Warum nicht? Zahnbehandlung im Schlaf

Unter professioneller Begleitung durch unseren Anästhesisten Dr. Thomas Kreutzer führen wir regelmäßig alle Zahnbehandlungen unter Vollnarkose durch.

Als Alternative zur Vollnarkose bieten wir Ihnen "consciuos sedation" an, den Dämmerschlaf unter Stickoxydul, das Sie entspannt über eine Nasenmaske einatmen. Durch den mit unseren Geräten geregelten hohen Prozentsatz von 30% reinem Sauerstoff erhalten Sie gleichzeitig eine "Sauerstoffdusche". Sie erleben die Zahnbehandlung durch "die rosa Brille", auch Würgereize und Schmerzempfinden werden gedämpft.

In Frage kommen Vollnarkosen bei umfangreichen Eingriffen, Versagen üblicher Betäubungsmittel, Zahnarztangst, dem individuellen Bedürfnis, nichts von der zahnärztlichen Behandlung mitzubekommen oder eingeschränkter Behandlungsbereitschaft (z.B. aufgrund des Alters oder aufgrund von Handicaps).