Berliner Zahnärzte
Dr. Ulrich Mitzscherling
Dr. Robert Heym
Dr. Burghard Schräjahr
ZA Sebastian Krause

Viel hilft viel

Infolge von Parodontitis, Zahnverlusten oder in Zusammenhang mit Unfällen entstehen Knochendefizite. Insbesondere für die Versorgung mit Implantaten werden deshalb Knochenaufbauten notwendig.

 

In erster Linie wird für Knochenaufbauten körpereigener Knochen aus dem Kiefer entnommen oder Knochenersatz- materialien verwendet. Zu letzteren zählen auch biotechnologisch, mit Hilfe der Stammzelltechnologie gewonnene „Knochenchips“, die wir in einer weltweit ersten Studie zur Behandlung von parodontalen Knochendefekten angewendet haben. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit der Knochendistraktion um das Knochenbett zu vergrößern. 

Am häufigsten ist der sogenannte „Sinuslift“, bei dem ein Knochenersatzmaterial als Leitschiene für körpereigenen Knochen unter die Kieferhöhlenschleimhaut gelegt wird.

 

Dadurch können Implantate mit ausreichender Länge für die statisch adäquate Aufnahme von im Seitenzahnbereich besonders hohen Kaukräften inseriert werden. 

 

Bei uns wird diese Methode seit 1995 routiniert und erfolgreich durchgeführt. Je nach vorhandener Restknochenhöhe und Umfang des Eingriffs erfolgt die Operation unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose und gemeinsam mit der Implantation oder davor.

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